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Ungarische Bildungsdelegation in Dortmund – KITZ.do organisiert internationalen Austausch

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Ungarische Bildungsdelegation in Dortmund – KITZ.do organisiert internationalen Austausch
Auf dem Foto sind von links nach rechts abgebildet: Frau Györgyi Farkas, Herr Domonkos Mikulás (beide Övegeslabor), Frau Daniela Beisemann (stellvertretende Leitung KITZ.do), Frau Andrea Ivànyosi-Szabó (hintere Reihe, Övegeslabor), Bürgermeister Manfred Sauer, Frau Zita Lévai (Leitung Övegeslabor), Frau Zsuzsanna Mikulás (Övegeslabor).

Bürgermeister Manfred Sauer und das Team von KITZ.do begrüßen Delegation der Övegeslabor aus Ungarn zu einem viertägigen Besuch in Dortmund

Montag, 07. März 2016

Die naturwissenschaftlich-technische Bildung von SchülerInnen und Jugendlichen steht auch auf europäischer Ebene, bedingt unter anderem durch den zunehmenden Fachkräftemangel, zunehmend im Fokus. Innereuropäische Kooperationen zwischen Bildungsinstitutionen können hier zu einer Beschleunigung des Wissenstransfers und einer flächendeckenden Ausstattung mit naturwissenschaftlichen Lernorten beitragen.

Bürgermeister Manfred Sauer und Frau Dr. Ulrike Martin, Leiterin von KITZ.do und Vorstandsmitglied von Lernort Labor – Bundesverband der Schülerlabore e.V., begrüßen mit weiteren Dortmunder Netzwerkpartnern (DASA, FH Dortmund, DLR_School_Lab, DEW21) eine fünfköpfige Delegation der Övegeslabor aus Ungarn zu einem viertägigen Besuch in Dortmund.

Durch das von der EU mitfinanzierte sogenannte Öveges-Programm, benannt nach dem Piaristenlehrer Jószef Öveges, sind seit 2007 66 Schülerlabore in Ungarn ausgebaut und eingerichtet worden. Hierfür wurden insgesamt über 60 Millionen € an Mitteln durch den Ungarischen Staat und die Europäische Union bereitgestellt. Um die Nutzung der Labore möglichst vielen Jugendlichen zu ermöglichen und die Investitionen nachhaltig zu nutzen, sind die Ungarischen Betreiber sehr an funktionierenden Schülerlabor-Netzwerken interessiert. Frau Dr. Martin besuchte im Oktober 2015 eine Tagung der Övegeslabor-Partner und stellte dort als Gastreferentin das hiesige, erfolgreich kooperierende Dortmunder Netzwerk von Schülerlaboren vor.

Daraus resultiert der jetzt anstehende Besuch der Ungarischen Delegation, bei dem diese einige erfolgreich vernetzte naturwissenschaftliche Lernorte in Dortmund besuchen wird. Hierzu zählen die Deutsche Arbeitsschutzausstellung DASA, die Fachhochschule Dortmund, das Heisenberg-Gymnasium, das BioMedizinZentrum des Technologiezentrums, das DLR_School_Lab und die DEW21.

Das Besondere des Dortmunder Netzwerkes liegt in der Vielfalt der Ausrichtung aber auch der Anbindung der einzelnen Schülerlabore. So gibt es Schülerlabore, die an Schulen angegliedert sind, wie den LaborGarten am Heisenberg-Gymnasium und außerschulische Schülerlabore, die an Hochschulen angegliedert sind, wie das DLR_School_Lab an der TU Dortmund oder verschiedene Programme der FH Dortmund. Die DASA repräsentiert die an Museen und Ausstellungen angegliederten außerschulische
Schülerlabore. Lernorte an Unternehmen, wie bei der DEW21, engagieren sich verstärkt hinsichtlich eines erleichterten Übergangs von der Schule zum Beruf. KITZ.do selbst ist ein klassisches Schülerlabor und zugleich Schülerforschungszentrum, mit dem Schwerpunkt „Berufsorientierung“. Hier wird ein breites Spektrum vom Kleinkind bis zum Abiturienten angesprochen, Fortbildungen für ErzieherInnen und Lehrerkräfte durchgeführt, sowie, seit letztem Jahr, gemeinsame Experimentiererlebnisse für Eltern und Kinder angeboten.

Ziel der Ungarischen Delegation ist es, ein vergleichbares Netzwerk und nachhaltige Kooperationen national und international aufzubauen. Organisiert und begleitet wird dieser Besuch von Dr. Ulrike Martin und Daniela Beisemann von KITZ.do.

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